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Sprache wirkt nicht nur nach außen, sondern auch nach innen.

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21 Feb.

By Rita Ritter

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Sprache wirkt nicht nur nach außen, sondern auch nach innen.

Wie deine Sprache dein Leben formt

Du kommunizierst jeden Tag – mit Worten, mit Blicken, mit Gesten und auch mit Schweigen.

Wahrscheinlich ist dir nicht bewusst, dass deine Art zu kommunizieren einmalig ist. Sie ist entstanden und gewachsen durch die Prägungen deiner Vorbilder. Du hast deine einmalige Art zu kommunizieren gelernt. Von deinen Eltern, Geschwistern, Autoritätspersonen usw.
Niemand kommt mit einer fertigen Kommunikationsweise auf die Welt.

Wir übernehmen Tonfall, Wortwahl, Konfliktverhalten und sogar Denkweisen. Vielleicht hast du schon einmal bemerkt, dass du in bestimmten Situationen exakt genau so reagierst, wie deine Mutter oder dein Vater. Oder dass du Sätze verwendest, die du als Kind oft gehört hast.

Kommunikation ist also nicht nur Ausdruck deiner Persönlichkeit – sie ist auch ein Spiegel deiner Prägungen durch andere Menschen.

Mit der Wahl deiner Worte bedienst du dich aus einem vertrauten inneren Portfolio und dieses wird zur Gewohnheit für dich. Wenn du beginnst, bewusst neue, stärkende Worte zu wählen, veränderst dur nicht nur deine Kommunikation, sondern auch dein Denken, Fühlen und letztlich dein Handeln.

Wenn jemand z.B. sagt:

„Ich schaffe das nicht“, „Immer passiert mir so etwas“, oder „Ich bin überfordert“, dann sind das nicht nur Worte. Es sind auch innere Überzeugungen, die durch Sprache hörbar  werden. Wir können jedoch über die Sprache auch neue innere Überzeugungen gewinnen.
Wie z.B. „Ich bekomme das hin“, „ich vertraue darauf, dass….“ oder „ich werde eine Lösung finden..“

Durch die stetige Anwendung solcher Formulierungen – also Wiederholungen, bilden sich im Gehirn neue neuronale Muster und dadurch neue Überzeugungen.

Sprache wirkt nach innen und nach außen.

Worte können deine Gefühle beeinflussen und diese beeinflussen wiederum dein Verhalten. Achte deshalb auf deinen Umgang mit Worten.

In der psychosomatischen Arbeit zeigt sich immer wieder, dass dauerhaft negative Selbstgespräche oder urteilende Kommunikation inneren Stress verursachen.

Der Körper „hört mit“. Du beeinflusst damit die Prozesse in deinem Körper auf der energetischen Ebene und weiter auf der Zellebene.

Wenn du dir bewusst machst, welche Sätze dich geprägt haben, welche inneren Botschaften du ständig wiederholst oder welche Kommunikationsmuster du unbewusst übernommen hast, dann kannst du überlegen, ob du diese verändern möchtest; durch neue Worte oder Formulierungen ersetzen möchtest.

Neue Worte und Formulierungen erschaffen neue Wirklichkeiten.

Anstatt zu sagen „kein Problem“ könntest du sagen „kein Thema“ – denn dein Unterbewusstsein übernimmt nur das Wort ‚Problem‘. Wenn du diese Floskel oft benutzt, praktizierst du Selbsthypnose. Unbewusst bekommst du das Gefühl, dass Vieles in deinem Leben problematisch ist.

Schauen wir uns das Wort ‚eigentlich‘ einmal an. Es signalisiert einen inneren Widerspruch. Es klingt unklar, halbherzig und unsicher. Es bedeutet oft: so sollte es sein – aber es ist anders.
Zum Beispiel: „Eigentlich esse ich kein Fleisch.“ →  aber offenbar doch. 
„Eigentlich mag ich das nicht.“ → also magst du es oder nicht? – soll jemand anderes das entscheiden?

Das Wort macht eine innere Zwiespältigkeit hörbar. Es wirkt nicht nur nach außen entsprechend, sondern es schwächt auch innerlich:
dein Selbstvertrauen und deine Selbstsicherheit.

Wenn du dir für das Wort ‚eigentlich‘ ein Ersatzwort angewöhnen möchtest, könntest du es mit ‚im Grunde‘ ersetzen. ‚Im Grunde‘ oder ‚grundsätzlich‘. Es drückt mehr Klarheit und Standfestigkeit aus. Aber du kannst ‚eigentlich‘ auch einfach weglassen!!

„Kein Stress“ – das Gehirn hört zuerst ‚Stress‘. Verneinungen werden im Gehirn schlechter verarbeitet und das Unterbewusstsein nimmt nur das Schlüsselwort ‚Stress‘ auf. Verneinungen lässt das Unterbewusstsein einfach wegfallen.
Eine schöne Formulierung hierfür: „Lass dir Zeit“, „alles in Ruhe“,  → erzeugt ein Gefühl von Ruhe und Sicherheit.

Dein Körper reagiert schneller als dein Verstand.

Das Nervensystem reagiert nicht logisch, sondern emotional. Das Wort ‚Stress‘ kann unbewusst deine Muskelspannung erhöhen oder deinen Puls beschleunigen. Auch wenn der Satz positiv gemeint ist.

Wenn du beginnst, bewusster zu sprechen, veränderst du nicht nur Gespräche, sondern auch deine innere Haltung, deine Gefühle und sogar deine körperlichen Reaktionen.

Wähle deine Worte also so, dass sie dich stärken.  Denn jedes Wort ist wie ein Samen – und du entscheidest, was in dir wachsen darf.

Rita Ritter / Life-Coach

https://www.ritaritter-coaching.de/

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